Die Brust – Sinnbild der Weiblichkeit. Viele Frauen wünschen sich eine wohlgeformte, zu ihren Körperproportionen passende Brust. Wird die eigene als zu klein empfunden, kann eine Brustvergrößerung durch ein Implantat eine elegante und sichere Art sein, sich diesen Wunsch zu erfüllen.

 

Das Wesentliche: Brustvergrößerung mit Implantat

  • OP-Dauer: 1 Stunde
  • Narkose: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: ambulant
  • Kosten: ab 5000 €
  • Nachbehandlung: 4-6 Wochen
  • Fadenzug: nach 14 Tagen
  • Gesellschaftsfähig: nach 2 Wochen
  • Sport: nach 6 Wochen

Häufig gestellte Fragen

Bin ich für eine Brustvergrößerung mit Implantat geeignet?

Diese Entscheidung kann natürlich nur nach sorgfältiger Abwägung des Patientenwunsches und den tatsächlichen Gegebenheiten getroffen werden. Hierfür ist ein ausführliches Beratungsgespräch notwendig.
Grundsätzlich gilt: Hat die Patientin eine kleine, aber schön geformte Brust, ist ein Implantat in der Regel eine hervorragende Möglichkeit, die Brust zu vergrößern. Auch bei leicht hängenden Brüsten kann eine Brustvergrößerung mit Implantat ein sehr natürliches Ergebnis hervorbringen. Bei einer ausgeprägten Ptose – also einer stark hängenden Brust – ist häufig eine Bruststraffung notwendig. Sie kann auch mit einer Brustvergrößerung mit Implantat kombiniert werden.

Über welchen Zugang wird das Implantat eingebracht?

Grundsätzlich gibt es 3 gängige Methoden, ein Silikonimplantat einzusetzen: Häufig wird hierzu ein Schnitt nahe der Unterbrustfalte angelegt und von hier das Implantat zur Brustvergrößerung eingebracht. Ebenso ist der Zugang mit einem kleinen Schnitt um die Brustwarze herum möglich.
Eine sehr elegante Lösung ist das Einbringen über die Achselhöhle. Hier entstehen an der Brust keinerlei Narben. „Von außen“ verrät die Brust somit nicht, was in ihr steckt.
Passen die Voraussetzungen, ist dieser Zugangsweg der favorisierte bei eisenbrand ästhetik.

Was ist bei der Nachbehandlung zu beachten?

In der Regel muss für 6 Wochen ein Kompressions-BH getragen werden. In der ersten 2-3 Wochen auch ein sogenannter „Stuttgarter Gürtel“. Dieser vermeidet ein sich verschieben des Implantats nach oben. Während dieser 6 Wochen nach der Brustvergrößerung sollte auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden.
Der Fadenzug kann nach ca. 2 Wochen erfolgen.

Halten Brustimplantate ein Leben lang?

Bei eisenband ästhetik kommen nur hochwertige Implantate mit einer lebenslangen Garantie des Herstellers auf das Implantat zum Einsatz.

Sie können prinzipiell ein Leben lang im Körper verbleiben.

Es gibt aber Situation, in den man das Implantat wechseln oder entfernen sollte: Der natürliche Alterungsprozess der weiblichen Brust macht es unter Umständen nach einigen Jahren nötig, die Form der Brust neu zu definieren. Hierbei sollte in der Regel auch das Implantat mit gewechselt werden.

Auch bei einer möglichen Kapselfiborse – einer Art „Narbe“, die sich um das Implantat herum bildet, sollte über einen Implantatwechsel nachgedacht werden.

Können Silikonimplantate auslaufen?

Nein. Selbst, wenn das Implantat durch einen äußeren Einfluss schaden nimmt, beispielsweise durch einen starken Aufprall bei einem Verkejrsunfall, bleibt die Füllung des Implantats weitgehend stabil an Ort und Stelle. Das Silikon ist kohäsiv, also zähflüssig. Zudem verhindert die um das Implantat gebildete Kapsel das freie Verteilen des Gels im Körper.

Gibt es Alternativen zum Brustimplantat aus Silikon?

Ja. Einen wesentlichen Anteil bildet hier die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Allerdings muss der Wunsch der Patientin auch mit dem Möglichen in Einklang zu bringen sein: Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett sollte die Patientin an einer oder mehreren Körperstelle ausreichend Fett zur Verfügung haben. Zudem sollte der Wunsch nach Vergrößerung nicht zu deutlich sein. Mit einem Eingriff kann üblicher Weise eine Vergrößerung um ca. eine halbe Körbchengröße erreicht werden. Die zu kleine Brust sollte dabei auch grundsätzlich wohlgeformt sein, da das eingebrachte Fett keine Hebekraft wie ein Implantat aufweist.

Eine weitere – eher theoretische Alternative – ist das Implantat mit Kochsalzfüllung. In Deutschland findet diese Art der Brustvergrößerung jedoch praktisch kaum Anwender.

Stören Brustimplantate bei der Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung?

Nein. In der Regel kann eine Mammographie unbedenklich durchgeführt werden. Die Patientin sollte aber den Arzt auf die Implantate hinweisen.

Wenn in selten Fällen die Beurteilbarkeit beeinträchtig sein sollte, kann mit Hilfe eines MRT eine sehr sichere Diagnostik durchgeführt werden.

 

 

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